Photovoltaik für eine Eigentümergemeinschaft in Oberhaching: 44 Wohneinheiten, 59 kWp,
40 kWh Speicher
Die Geschichte
Die Ausgangslage. Eine Eigentümergemeinschaft mit 44 Wohneinheiten in Oberhaching. Allein die elektrische Rohrbegleitheizung braucht rund 45.000 kWh Strom im Jahr, ein hoher Verbrauch, der sich gut planen lässt. Ein Beiratsmitglied hatte mit seiner eigenen Photovoltaikanlage gute Erfahrungen gemacht und stellte die naheliegende Frage: Lässt sich dieser Strom auf dem Dach der Anlage erzeugen?
Offen war damit alles Weitere: ob die Idee technisch trägt, was sie kostet und wie man sie vor 43 weiteren Wohnungen vertritt.
Die Grundlage. Zuerst kam die Planung, noch vor dem ersten Angebot. Stromverbrauch und Lastprofil wurden analysiert, Dachflächen vermessen, Anlagengröße und Speicher festgelegt, Anschluss und Leitungswege geplant, die Kosten auf Basis marktüblicher Preise geschätzt. Daraus entstand die Vorlage für die Ausschreibung.
Sechs Angebote, dieselbe Grundlage. Sechs Fachbetriebe haben auf dieser Vorlage angeboten. Jedes Angebot wurde technisch und rechnerisch geprüft, auch darauf, ob es zum geplanten Betrieb passt. Am Ende standen eine besonders wirtschaftliche und eine hochwertigere Lösung zur Wahl. Die Gemeinschaft hat sich bewusst für die hochwertigere entschieden.
Die Versammlung. Vorgestellt hat die Ergebnisse das Beiratsmitglied selbst. Es gab deutlichen Gegenwind, auch von einem großen Miteigentümer. Die Mehrheit hat trotzdem zugestimmt: Nutzen, Technik und Wirtschaftlichkeit lagen nachvollziehbar auf dem Tisch.
Der Bau. Planung, Ausschreibung und Baubegleitung lagen in einer Hand. Auf der Baustelle wurden dabei Mängel in der Ausführung erkannt.
Analyse des bestehenden Stromverbrauchs
Abschätzung des Lastprofils der Rohrbegleitheizung
Prüfung und Vermessung der verfügbaren Dachflächen
vollständige Anlagenkonzeption
Festlegung sinnvoller Anlagengrößen
Prüfung der elektrischen Anschlussmöglichkeiten
Definition der notwendigen technischen Anpassungen
Planung der Leitungswege
Dimensionierung und Bewertung des Speichers
Kostenschätzung auf Basis üblicher Marktpreise
belastbare Grundlage für die Ausschreibung
Was die Planung umfasst hat
Warum ein Speicher?
Die Rohrbegleitheizung ist ein hoher, gut planbarer Grundverbrauch: Sie braucht auch abends und nachts Strom, wenn die Anlage stillsteht. Die Batteriespeicher mit zusammen rund 40 kWh verschieben Solarstrom vom Tag in diese Stunden.
Das Ergebnis
Stand der Rechnung: Juni 2025, auf Basis der geprüften Angebote
zwei Photovoltaikanlagen mit je 29,5 kWp,
zusammen 59 kWp
Batteriespeicher mit rund 40 kWh
Komponenten von E3/DC – die hochwertigere der
beiden Lösungen, bewusst gewählt
berechnete Amortisation rund 7,5 Jahre,
inklusive Planung und Baubegleitung; die günstigste Variante hätte sich rund zwei Jahre früher amortisiert
Vergabe der gewählten Lösung unter 100.000 € netto, das günstigste Angebot aus der Ausschreibung lag
unter 70.000 € netto
Zeitlicher Ablauf
Februar 2025
Erste Gespräche und
Projektentwicklung
→
März
Planung im Wesentlichen abgeschlossen
→
April
Ausschreibung, Angebotsvergleich und Preisfindung abgeschlossen
→
Juni
positiver Beschluss der Eigentümerversammlung
→
anschließend
Umsetzung und Inbetriebnahme
der PV-Anlage
Ob sich eine Anlage auch für Ihr Objekt rechnet, zeigt die Voranalyse.
Weitere Referenzen