München & Umgebung
Photovoltaik für Hotels
Strom läuft in Ihrem Gebäude rund um die Uhr: Küche, Kühlung, Lüftung, Wäscherei, Aufzüge, Wellness. Ein Großteil davon fällt tagsüber an – genau dann, wenn eine Photovoltaikanlage produziert.
Das unterscheidet Ihr Gebäude von einem Wohngebäude, wo der Verbrauch morgens und abends Spitzen hat und mittags einbricht. Bei Ihnen trifft Erzeugung auf Verbrauch. Je höher dieser Anteil, desto schneller rechnet sich die Anlage – weil selbst genutzter Strom deutlich mehr wert ist als eingespeister.
Der Ablauf in fünf Schritten
PV-Check – 30 Minuten am Telefon: passt Ihr Objekt?
Analyse – in einer Woche. Dach, Statik, Lastprofil, Wirtschaftlichkeit.
Planung – fertig in unter vier Wochen ab Auftrag.
Ausschreibung und Vergabe – wir holen Angebote ein, prüfen technisch und rechnerisch, empfehlen die Vergabe.
Baubegleitung und Abnahme – Kontrolle der Ausführung, Anmeldung im Marktstammdatenregister.
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Sie holen Angebote ein, und jedes empfiehlt genau die Anlage, die der jeweilige Betrieb liefert. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung stammt dabei von demjenigen, der am Verkauf verdient.
Bei einem Hotel fällt das stärker ins Gewicht als bei einem Wohnhaus: Ihre Wirtschaftlichkeit hängt daran, wie genau die Anlage auf Ihr Lastprofil ausgelegt ist. Eine zu große Anlage speist billig ein, eine zu kleine lässt Einsparung liegen. Diese Auslegung entscheidet über die Rendite – und sie lässt sich nur berechnen, wenn jemand Ihre tatsächlichen Verbrauchsdaten auswertet.
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Lastprofil statt Faustformel. Grundlage der Auslegung sind Ihre echten Verbrauchsdaten über den Tages- und Jahresverlauf, nicht ein Durchschnittswert pro Quadratmeter. Bei saisonalen Häusern kommt die Auslastungskurve dazu.
Nachtabsenkung und Speicher. Ein Teil Ihres Verbrauchs fällt nachts an, wenn die Anlage stillsteht. Ob sich ein Speicher lohnt, hängt davon ab, wie groß dieser Anteil ist – und das können wir ausrechnen.
Standort des Wechselrichters. Wechselrichter erzeugen Geräusche. In einem Gebäude, in dem Menschen schlafen, ist die Platzierung eine Planungsfrage und keine Nebensache. Sie wird bei der Auslegung mitgedacht.
Ladepunkte von Anfang an eingeplant, damit die Hausverteilung nicht zum Engpass wird.
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Die Landeshauptstadt München fördert über das Programm „Klimaneutrale Gebäude" die Photovoltaik-Beratung mit 60 % des Honorars, bei Nichtwohngebäuden bis zu 15.000 €. Hotels fallen darunter.
Wichtig: Der Antrag gehört vor die Beauftragung. Ich bin von der Stadt als förderfähiger Photovoltaik-Berater anerkannt.
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Ihr Hotel bleibt geöffnet. Die Montage findet auf dem Dach statt, die Elektroarbeiten in der Verteilung – beides außerhalb der Gästebereiche.
Was koordiniert werden muss, ist überschaubar. Es betrifft hauptsächlich die Anlieferung, die Zugänge, die Wege der Monteure durchs Haus und der Zeitpunkt der Elektroarbeiten. Das wird alles vor Baubeginn festgelegt.
In der Praxis ist die Montage selten der Engpass. Länger dauert meist die Abstimmung mit dem Netzbetreiber und ein möglicher Zählertausch. Beides läuft parallel und stört Ihren Betrieb in der Regel nicht.
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Ladepunkte sind für Hotels mehrfach interessant: Sie werden auf Buchungsportalen als Ausstattungsmerkmal geführt und filterbar angezeigt.
In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage kommt ein weiterer Punkt dazu: Ein Gast, der tagsüber lädt, verbraucht Strom, den Sie gerade selbst erzeugen. Das erhöht Ihren Eigenverbrauchsanteil – also genau die Größe, an der die Wirtschaftlichkeit hängt.Geplant werden Anzahl, Leistung, Lastmanagement und Erweiterbarkeit. Damit die Ladepunkte den Hausanschluss nicht in die Knie zwingen, wenn drei Fahrzeuge gleichzeitig laden.